Stadtmission - Hamburg - plata | EU-Wohnungslosenhilfe   

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Hilfe für EU-Bürger aus Südosteuropa (Anlaufstelle)

Europäische und deutsche Dimension

 

Millionen Arbeitsmigranten aus Osteuropa sind in den Grenzen der Europäischen Union unterwegs Die Verelendung vieler Zuwanderer und Arbeitsmigranten ist ein bundesweites Phänomen.

Ausgangsposition Hamburg

 

Der Gesamtanteil der nichtdeutschen Obdachlosen ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Hunderte von Migranten aus Polen, Bulgarien und Rumänien sind in Hamburg obdachlos, bzw. von Wohnungslosigkeit bedroht. Prekäre Arbeitsverhältnisseim Billiglohnsektor sind in der Regel der Grund. Trotz Beschäftigung landen sie quasi automatisch im System der Wohnungslosenhilfe. Schlechte Versorgung mit sozialen Transferleistungen aufgrund fehlender Rechtsansprüche, mangelnde medizinische Versorgung, großes Suchtpotential und geringe Sprachkompetenzen kommen oft erschwerend hinzu. Scheitern und Scham behindern die selbständige Reintegration in den Herkunftsländern.

Ziele des Projektes plata


• Niedrigschwelliges Angebot für obdachlose Menschen aus Osteuropa, um Prozesse sozialer, psychischer und physischer Verelendung aufzuhalten oder zumindest ihre Auswirkungen abzuschwächen.
• Integration in das hiesige Hilfesystem.
• Beratung von Obdachlosen, die in ihre Heimatländer zurückkehren möchten; Vorbereitung und Durchführung der Rückkehr, Vermittlung in die Hilfesysteme der Heimatländer.

 

plata Mitarbeitende sprechen: polnisch, bulgarisch, rumänisch, russisch, tschechisch, slowakisch, englisch und italienisch.


Sie bieten: Aufsuchende und transnationale Sozialarbeit, Übersetzungen, Behördenbegleitungen, Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärungsvorträge.


Weitere Informationen als PDF.

Streetworking for homless EU-Citizens

Target group are people from southeast Europe, who »live on the street«. The situation of many Non-German homeless people is characterized by: Uncertain income, none existent health insurance, no or only small knowledge of the German language, bad state of health and serious drug
problems. Aims are: Integration into the system of help in Hamburg, extensive social assistance and consulting and support for the homeless, who want to return to their countries of origin like Poland, Bulgaria or Rumania.

 



Andreas Stasiewicz (Koordinator)
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